Die Inseln
Urlaub ohne Nachrichten, ohne Autos oder Telefone? Wie viel mal haben
Sie sich schon gewünscht, von dem Alltag und in Ihre kleine, nur für Sie
erreichbare Welt abzuhauen?
Für Sie alle, die mit täglichen Pflichten erschöpft sind, bieten wir
eine Lösung und Erholungsoase an– mehr als hundert kleine Insel in der
Nähe der Küstenstädte Zadar und Šibenik sind der richtige Ort dafür.
Diese Inseln liegen geographisch gesehen in Mitteldalmatien, wo sie die
Entwicklung des Tourismus fördern. Sie ziehen viele Besucher sowie mit
ihren Naturschönheiten als auch mit historischen Sehenswürdigkeiten an.
Ein der zahlreichen touristischen Zentren ist beispielsweise Biograd,
die Stadt der Könige, und die pitoreske Stadt Primošten, jetzt eine
Halbinsel, aber die einst eine Insel war, bis sie mit dem Festland
verbunden wurde. Primoštens Trockenmauer bestätigen die harte Arbeit,
die Zähigkeit und den Kampf um jedes Stück des Landes. Eine Fotographie
der Trockenmauer wird an dem Gebäude der UN in New York aufgestellt.
Kleine und große Inseln tauchen mit ihren Tälern, Bergen, Buchten,
Erdzungen und Olivenbäumen aus dem Meer auf.
Machen wir uns weiter auf den Weg – Richtung Olib, Silba, Premund,
Vir, Dugi Otok, Lavadra und Pašman. Hinter Ihnen bleiben die
Vorbehalte der Zivilisation, und vor Ihnen die rohe Natur. Die Inseln
der Mitteladria werden Sie bezaubern und stärken. Silba ist eine Insel
und ein Ort der Schiffseigner und Kapitäne sowie alter Kapitänshäuser
und windgeschützter Häfen. Die Häuser bieten einen schönen Meeresblick
an. In der Nähe liegen drei Inseln, namens Grebeni, geomorphologisch
völlig bewahrt.
Ist ist die Insel der Fischer und Seeleute, bekannt auch als der
ruhige Hafen. Molat hat viele Buchten, von denen Brgulj die
berühmteste ist, wo der brittische König Edward der VII seinen
Zufluchtsort einst gefunden hatte. Die Insel Zverinac, die früher im
Eigentum der Adeligen aus Zadar war, widmet sich heute der Zucht von
Oliven, Feigen und Wein.
Einen wunderbaren Aussichtspunkt bietet die Insel Sestrunj an.
Die Insel Ugljan liegt in der Nähe von Zadar. Gegründet zur Römerzeit,
die Herkunft des Names ist mit der Erdölreichtum verbunden. Die Städte
erstrecken sich auf der ganzen Inselfläche von 22km. Im Zentrum von
Preko ist der Trajekthafen. Der Stadtstrand von Preko, Jaz, ist längst
nicht so attraktiv wie die vorgelagerte kleine grüne Insel
Galevac-Školjiæ mit ihren Kieselbuchten. Auf der Insel gibt es auch
ein Franziskanerkloster, das der Öffentlichkeit aber nicht zugänglich
ist. Die kleine Insel Ošljak im Zadarer Kanal mit seinen Zypressen
macht eine idyllische Atmosphäre. Es ist interessant zu erwähnen, dass
alle Bewohner der Insel Ošljak den Nachnamen Valèiæ haben.
Touristisches Zentrum Kukljica hat schöne Strände beiderseits der
Insel Ugljan. Jedes Jahr findet am 5. August, dem Feiertag „ Unserer
lieben Frau vom Schnee “ eine traditionelle Prozession statt, die aus
dem Jahre 1514 stammt. Bei dieser Gelegenheit wird die Madonnastatue
auf dem Meereswege getragen, begleitet von unzäligen grossen und
kleinen Booten von der Pfarrkirche des Hl. Paulus aus dem 17. Jh. bis
zur Wallfahrtskirche der Schneemadonna im Zdrelac Kanal, wo nach der
Überlieferung vor 500 Jahren, mitten im Sommer Schnee fiel. Das alte
Fischerdorf Kali, von dem St. Laurentius geschützt, ist berühmt unter
Fischern uns Seeleuten im Mittelmeer.
Die nahe gelegene Insel Pasman ist eigentlich mit der Insel Ugljan
verwachsen. Echte Zwillinge, wobei Pašman ein wenig stiller ist. Das
Aussehen der beiden ist gleich schön: Sie sind mit silbergrünen
Olivenhainen bedeckt. Das alte Fischerdorf Tkon auf Pašman hat einen
FKK-Park und schöne Sandstrände entlang der ausgedehnten Sandstrandzone,
die bekannter unter dem Namen Sovinja ist. Zwischen Ugljan und Dugi Otok
liegt Insel Iž, gleichviel bekannt dafür, was sie hat und was sie nicht
hat. Sie hat eine üppige mediterrane Pflanzenwelt. Sie hat keinen
Autoverkehr. Iž ist auch für sein Iž-Festival bekannt, wo Junge und Alte
gern tanzen. Die Insel Rava ist wegen ihrem milden Klima und
gegliederter Küste besonders beliebt.
Eine Erholung in bewahrten Natur bietet die Insel Dugi otok an, die eine
Fläche von 114 Quadratkilometern hat. Es gibt dort Fischer und Bauern,
wunderschöne einsame Strände und touristische Einrichtungen. Auf ihr
befindet sich die Bucht Telascica, der größte Naturhafen der
Adriainseln, dann ein Naturpark mit einem Lebensraum für Mufflons. Die
waldbedeckte nordwestliche Küste Saharun hat viele weite Buchten und
herrliche Strände sowie einen 41 Meter hohen Leuchtturm, in dessen
Mörtel während des Leuchtturmbaus im Jahre 1949 außer den Kieselsteinen
vom nahen Strand 100.000 Eigelbe untergemischt wurden, was dazu
beigetragen hat, dass weder Sonne noch Meer seiner Schönheit etwas
anhaben konnten.
Sali, der größte Ort auf der Insel Dugi otok, hat seit immer von der
Fischerei gelebt - Fangnetz, Angelfischerei, Fischtransport sind hier
der Alltag. Ihr Gastgeber, der „Meereswolf“, wird Ihnen eine
Geschichte über die Entstehung von Kornati Inseln erzählen.
Der Legende nach sind die Kornati ein Labyrinth aus
Meerengen und Inseln, entstanden aus einer Handvoll Felsen, die Gott
übrig geblieben waren, nachdem er die Welt erschaffen hatte. Er warf
sie ins Meer, drehte sich um, betrachtete sein Werk und kam zu dem
Schluß, dass es nichts zu verbessern gibt.
"Die Götter wollten ihr Werk krönen und schufen
am letzten Tag die Kornati aus Tränen, Sternen und Atem", sagte der
berühmte Georg Bernard Shaw über diesen gegliedertsten Archipel der
Adria und des Mittelmeeres, der insgesamt 140 große, und kleine Inseln
und Riffe umfasst.
Diese Inseln sind einzigartig wegen ihrer Vielfaltigkeit und Schönheit
der Küste. Die Bewohner haben einst dort tausende Kilometer der
Trockenmauer gebaut. Auf den Inseln gibt es einige Fischersiedlungen
und zeitweiliger Aufenthaltsorte. Vela Flora, auf der Nordseite von
Kornati, ist besonder atemberaubend: geglättetes Kalkplateau, mit dem
Sturz von 30-40 Grad und mit der Fläche von 1 Hektar. Weitere größere
Inseln sind Kornat, Žut, Piškera, Kurba Vela und andere.
Kornati wurden zum Nationalpark erklärt. Sie sind reich an Fisch uns
deshalb kommen viele Sportfischer hier. Kulturerbe und geschichtliche
Reichtum, wie z. B. die Trümmer der alten illyrischen Festung, die
Römische Villa in Mala Porversa, die alte christliche Kirche Santa
Maria, geben ihren Beitrag dieser Region. Hier wurden auch zwei Marinen
gebaut, für die Jachteigentümer, die besonders gern Kornati besuchen.
In dieser Reihe der Perlen ist die malerische Insel
Murter mit einer
Fläche von 18 Quadratkilometern bedeutend. Sie ist mit dem Festland
durch eine zwölf Meter lange Zugbrücke verbunden. Es ist die Insel der
Fischer, Olivenzüchter und Schiffbauer in den Siedlungen Hramina,
Betina, Tisno und Jezera. Diese Insel ist die besideltste auf dem
Gebiet von der Stadt Šibenik.
Die in der Nähe der touristischen Topdestination Vodice gelegene Insel
Prviæ, ist eine Oase mediterraner Flora und Fauna. Südwestlich von
Sibenik liegt die Insel Zlarin, die bereits seit dem 15. Jahrhundert
für ihre Korallen und Schwämme bekannt ist, denen das dortige Museum
gewidmet wurde.
Westlich von Zlarin befindet sich die unter dem Namen "Insel der
Jugend" bekannte Insel Obonjan. Unweit davon liegt auch die Insel
Kapri, die ihren Namen nach der mediterranen Pflanze Kaper erhielt,
derer Knospen als Gewürze verwendet werden. Wegen der vielen Buchten
und schönen Strände wird sie von zahlreichen Jachten angelaufen.
Zirje ist die entfernteste besiedelte Insel innerhalb des Sibeniker
Archipels, die über guten Fischgründe und viele, für Nautiker günstige
Buchten verfügt. Krapanj ist die kleinste und niedrigste, jedoch am
dichtesten besiedelte Insel des Archipels mit einer Fläche von nur 0,36
Quadratkilometer und einer Höhe von sieben Metern. Die
Hauptbeschäftigung hier ist der Schwammfang.
Autor texta: Dalibor Rodinis and Sasa Skelin
http://islands.zesoi.fer.hr
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